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Das Frettchen - V

Verhalten

Unter diesem Buchstaben möchte ich Dir ein paar Tipp's geben, um uns Frettchen noch besser zu "verstehen".

1. Das Aufstellen und Aufplustern des Felles und/oder des Schwanzes, sowie hochbeiniges tippeln bedeutet:

Wir haben ANGST. Bei Angst vor Fremden, andere Situationen oder andere Gerüche, werden Frettchen doppelt so groß. Oder wir machen die "Tanne".

2. Wenn wir bei großer Angst und Abwehr einen kräftigen, beißenden Geruch ausströmen lassen, dann haben wir den Analbeutel aktiviert.

3. Ein kurzer, sehr lauter und markanter Schrei, kann Angst oder aber auch Erschrecken/ Aua bedeuten.

4. Wir Frettchen verschaffen uns Respekt, in dem wir fauchen. Gegenüber Dir und anderen Artgenossen.

5. Wenn das Frettchen rückwärts vor dem Artgenossen oder Spielpartner Mensch wegläuft, dann ist wildes spielen angesagt.

6. Frettchen wirft sich beim Spielen immer wieder mal schlagartig, flach hin, um alles genau beobachten zu können. Jetzt braucht wir eine kleine Verschnaufspause und der nächste Plan wird geschmiedet.

7. Am liebsten zwicken wir Frettchen während des Spielen's (und nicht nur bei dieser Gelegenheit). Eure Zehen und Finger (ein normales zuschnappen nach beweglicher Beute) werden dann getestet. Wir Frettchen lieben nackte Füße oder Beine.

8. Da Frettchen gerne "Beute" sichern und "Vorräte"  anlegen, wird alles nur irgendwie Tragbare, in ein dunkles Versteck geschleppt.

9. Wir Frettchen drücken unsere Zuneigung und Akzeptanz durch belecken des Partners oder der Bezugsperson aus. Aber auch das lecken, lecken - beiß rein, ist Zuneigung.

10. Wenn Frettchen ständig während des Freilaufs "Muckert" sind wir ausgeglichen und haben Spaß und wir fühlen uns richtig Wohl. Manch machen auch "gogogo" am laufendem Band.

11. Frettchen können auch mit dem Schwanz wedeln wie ein Hund.

12. Der "Veiztanz" ist nicht schlimmes wir schlagen mit dem Kopf herum, schlagen dabei meist an Schränke oder Türen. Wir hüpfen seitwärts, rückwärts und dabei steht der Mund offen. Nein, das ist keine Tollwut oder ein irregewordens Frettchen. Das ist unser Lebensgefühl wir sagen toll die Umgebung ist noch die gleich und ich fühl mich wohl.

Lars macht es immer, wenn er aufgeregt ist beim Spielen und auf etwas oder jemand wartet.

Manchmal sieht es auch so aus, als ob er bettelt. Besser ausgedrückt das Schwanzwedeln bedeutet, ernsthafteres oder spielerisches Beutegreifen.

 13. Das Futter wird von uns Frettchen nie im Napf gefressen, sondern immer daneben. Oder es wird verschleppt, weil man gerade kein Hunger hat oder man will einfach nicht teilen.

14. Wir Frettchen verständigen und lernen uns kennen, in dem wir uns unter anderem Be-Schnuppern, z.B. an den Ohren und an der Analgegend. Meist wird der jenige auch umgeschmissen. damit man bessere riechen kann. Da drin stehen sehr viele Informationen.

15. Durch Schnauze auf die Kruppe legen mag man sich besonders gut.

16. Kurzes abwehrendes aufreißen des Maules heißt Abstand oder durch Anheben der Vorderpfote ist die Abwehr perfekt.

17. Durch aufmunterndes Stupsen mit der Schnauze heißt einfach "Spiel doch du Dackel."

18. Wir sind sehr neugierig wir machen alle Schranktüren auf und untersuchen den Inhalt. Immer geschlossene Türen interessieren uns nicht.

19. Eine echt tolle Lieblingsbeschäftigung von uns Frettchen: Mit der Schnauze und den Vorderpfoten in Blumenerde oder Hydokultur buddeln. Das ist der angeborene Spieltrieb und der "Höhlenbau" zwang. Höhlen sind alle sehr wichtig, alles was "Höhlig" ist wird besetzt z.b. Bettkasten, Wäschekörbe, Hosenbeine, Kissen, Armel vom Pullover.

20. Manchmal wird auch "gepflügt" d.h. Schnauze auf dem Boden und mit den Hinterbeinen kräftig schieben. Das nuzte den Waldiltisse beim makieren ihrer Futterquellen.

21. Gläser, Tasse, Spüle und Futternäpfe werden untersucht und entweder wird darin getaucht, ausgebuddelt oder umgeschmissen wenn man so nicht ran kommt.

22. Wir untersuchen und schieben sehr gern, die Läufer oder Teppiche durch die Wohnung.

23. Mit aller Vorliebe nehmen wir Handtücher mit, Löffel, Kellen,Töpfe, na halt alles was nicht Niet und Nagel fest ist und selbst dann bekommen wir es weg.

Am besten gibst Du uns Frettchen eine Gelegenheit zum buddeln, dann passiert den Blumen evtl. vielleicht nichts. Aber wenn sie mal vorbei kommen, dann.... .

Vögel

Wenn Du Vögel hast, würde ich vorsichtig sein, da wir es verzehren können. Schmecken wie Kücken.

 

 

Verstecken und Verschleppen

Frettchen haben die Angewohnheit alles was uns gefällt zu verschleppen oder zu verstecken.

frettchen fiona

Schubladen sind voll mit Sachen, die Fiona immer gebrauchen kann. Komm schon du dämliches Ding.

 

Vitamine

Bitte schau doch unter MentieFütterung nach.

 

Vitaminpaste

Die Vitaminpaste ist für Katzen von Gimpet, sie schmeckt uns nicht nur, sonder sie ist auch besonders Wichtig für die Gesundheit. Hilfreich ist sie auch für alle möglichen Situationen.

Aber bitte wenig, weniger ist mehr. Ein 2cm langer Streifen reicht für den Tag aus, gut einteilen. Wir werden auch noch daran schlecken, wenn schon lange nichts mehr da ist.

Diese Vitaminpaste ist Dein bester Freund, um uns Frettchen zutraulich zu bekommen. Oder wenn Du dich gerne Vorstellen möchtest, dann mach Dir etwas von der Paste auf Deine Hand und lass Dich abschlecken.

Da werde ich so groß wie ein Bär. Gib her.

frettchen mit vitaminpaste

Gib her du hast da noch was.

frettchenknutsch

Lecker noch mehr Paste.

frettchen in erwartung

Vermittlung

Siehe nach unter dem Buchstaben A wie Anschaffung

Vergiftung

Man weiß ja nie was uns Frettchen so einfällt, darum ist es besser, gefüllte Aschenbecher, alkoholische Getränke oder heisse Speisen oder sonstige Speisen nicht unbeobachtet stehen zulassen.

Auch Medikamente, Chemikalien, Stifte, Radiergummi (etc), Reinigungsmittel ausser Reichweite der Frettchen aufbewahren. Wir probieren wirklich alles.

Wein und andere alkoholische Getränke weg stellen.

 

Die Liste mit giftigen Freilandpflanzen:

Efeu 
Eibe 
Gefleckter Schierling 
Goldregen 
Hahnenfußgewächse 
Herbstzeitlose 
Hortensien 
Oleander
Rhododendron-Arten 
Schmalblättriger Berglorbeer 
Schwarzer Nachtschatten
Schwarze Tollkirsche
Wolfsmilchgewächse

 

Die Liste mit giftigen Zimmerpflanzen:

Bogenhanf 
Buntwurz 
Dieffenbachie 
Efeutute 
Einblatt 
Elefantenohr 
Flamingoblume 
Kolbenfaden

Kakteen 
Palmlilie 
Weihnachtsstern 
Zimmeraralie
Zimmerkalla